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0, 6, 12, 16, 18: Zu Besuch bei der FSK in Wiesbaden

Der Sozialpädagogik-Unterricht der Klasse 12 der Sozialassistenz der Obermayr Business School fand am Dienstag, 9.12., nicht im Klassenraum, sondern im Kino statt. Genauer gesagt im Murnau Filmtheater – dem Sitz der FSK, der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft.

Redaktion 2 Monaten vor 0 60

Unterricht im Kino

Der Sozialpädagogik-Unterricht der Klasse 12 der Sozialassistenz der Obermayr Business School fand am Dienstag, 9.12., nicht im Klassenraum, sondern im Kino statt. Genauer gesagt im Murnau Filmtheater – dem Sitz der FSK, der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft.

Kinder- und Jugendmedienanalysen

Im Rahmen der Unterrichtsthemen „Transition und Resilienz“ analysierten die Schüler im Vorfeld Kinder- und Jugendmedien dahingehend, inwiefern diese Themenbereiche dort umgesetzt wurden. Mit dabei waren Filme wie „Die Eiskönigin“, „Alles steht Kopf“, „Paddington“ oder „Spirit“. An die Analysen schloss sich die Fragen an, nach welchen Kriterien die Altersfreigaben für Filme überhaupt vergeben wird.

FSK in Wiesbaden

Die kleinen bunten Kästchen mit den Altersangaben auf den Filmen waren zwar allen in der Klasse bekannt – dass der Sitz der FSK jedoch in Wiesbaden ist, war für die Schüler neu.

Deshalb machte sich die Klasse auf den Weg ins Murnau Filmtheater, um mehr über die Arbeit hinter den Altersfreigaben von Filmen zu erfahren.

Schüler als Auswahlkommission

Nachdem die Schüler im gemütlichen Kinosaal Platz nahmen, stellte Frau Isabell Tatsch, die Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörde bei der FSK, geschichtliche Hintergründe sowie die Prüfverfahren vor, anhand derer die Filme nach Alter eingeordnet werden.

Um die Theorie in die Praxis umzusetzen, schlüpften die Schüler nun in die Rolle der Prüfer. Sie schauten sich unterschiedliche Filmtrailer an und begründeten, ob die Filme ihrer Meinung nach ab 0, 6, 12, 16 oder 18 Jahren freigegeben werden sollten. Anhand der Auflösung fanden danach interessante Diskussionen darüber statt, wie die Altersfreigabe gerechtfertigt werden kann. Dabei trafen pädagogische Blinkwinkel auf die des Jugendschutzes und gaben den Schülern neue und wichtige Erkenntnisse in Bezug auf Kinder- und Jugendfilme und die Arbeit der FSK.

Mehr von der FSK.

Mehr von der Obermayr Business School.

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