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Lernen ohne Grenzen: Erasmus+ und europäischer Austausch auf Kreta

Vom 21. bis 28. März 2026 nahmen Schülerinnen und Schüler der Obermayr International School Schwalbach an einer bereichernden Erasmus+-Mobilität in Heraklion auf Kreta teil. Im Rahmen des europäischen Austauschprogramms Erasmus+ hatten sie die Möglichkeit, Lernen über Ländergrenzen hinweg zu erleben.

Redaktion 4 Stunden vor 0 14

Internationaler Austausch

Vom 21. bis 28. März 2026 nahmen Schülerinnen und Schüler der Obermayr International School Schwalbach an einer bereichernden Erasmus+-Mobilität in Heraklion auf Kreta teil. Im Rahmen des europäischen Austauschprogramms Erasmus+ hatten sie die Möglichkeit, Lernen über Ländergrenzen hinweg zu erleben und Teil einer gemeinsamen europäischen Bildungsinitiative zu sein. Die gastgebende Schule, das 3. Gymnasium von Heraklion, bot ein abwechslungsreiches Programm aus Lernaktivitäten, kulturellen Erfahrungen und internationalem Austausch.
Begleitet wurde die Reise von den Lehrkräften Josefine Blount-Laux und Francis Baker, die die Schülerinnen und Schüler während der gesamten Woche unterstützten.

Ein herzlicher Empfang auf Kreta

Die Mobilität begann am 21. März mit der Ankunft der Teilnehmenden. Bereits am folgenden Tag wurde der europäische Gedanke des Austauschs lebendig: In den Gastfamilien erlebten die Schülerinnen und Schüler den Alltag ihrer griechischen Partnerinnen und Partner hautnah. Durch gemeinsame Ausflüge und Gespräche entstanden persönliche Verbindungen, die über sprachliche und kulturelle Grenzen hinausgingen und das Verständnis füreinander stärkten.

Geschichte und Kultur entdecken

Ein besonderes Highlight war ein ganztägiger Ausflug zu bedeutenden historischen Stätten Kretas. Die Schülerinnen und Schüler besuchten unter anderem Gortyna und Phaestos und gewannen Einblicke in die minoische Kultur – ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen europäischen Erbes. Auch das Küstendorf Matala stand auf dem Programm, wo die Teilnehmenden die Natur Kretas erlebten und an Outdoor-Aktivitäten zur Förderung interkulturellen Verständnisses teilnahmen.

Lernen durch aktive Teilnahme

In der Schule arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen interaktiven Lernformaten gemeinsam mit ihren europäischen Partnern. Unterrichtseinheiten, Projekte und Workshops förderten Zusammenarbeit, Kreativität und emotionales Wohlbefinden. Durch Spiele, Rollenspiele und Problemlöseaufgaben entwickelten sie wichtige soziale Kompetenzen wie Empathie, Resilienz und Teamfähigkeit – Fähigkeiten, die für ein respektvolles Miteinander in Europa von zentraler Bedeutung sind.

Auch kreative Ausdrucksformen kamen nicht zu kurz: In Workshops gestalteten die Teilnehmenden handgefertigte Produkte, inspiriert von lokalen Traditionen.

Demokratie und europäische Werte erleben

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf demokratischen Werten und aktiver Bürgerschaft – zentrale Prinzipien der Europäischen Union. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit den Ursprüngen der Demokratie in Griechenland auseinander und diskutierten deren Bedeutung für das heutige Europa. In Simulationen und Debatten erprobten sie Entscheidungsprozesse und lernten die Rolle von Mitbestimmung im schulischen Alltag kennen.

So wurde deutlich, wie wichtig gemeinsame Werte wie Freiheit, Toleranz und Mitbestimmung für das Zusammenleben in Europa sind. Gleichzeitig stärkten die Aktivitäten Kommunikationsfähigkeit, kritisches Denken und Sprachkompetenz.

Lokale Traditionen erleben

Die Mobilität bot zudem zahlreiche Gelegenheiten, das authentische kretische Leben kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Traditionen im Alltag gelebt werden – etwa durch Handwerk, Architektur sowie die Bedeutung von Gemeinschaft, Familie und gemeinsamen Mahlzeiten. Dabei wurde auch sichtbar, wie regionale Besonderheiten Teil der kulturellen Vielfalt Europas sind.

Aufbauend auf diesen Eindrücken besuchten die Teilnehmenden anschließend das Archäologische Museum von Heraklion. Dort entdeckten sie bedeutende Zeugnisse der minoischen Kunst und konnten ihre zuvor gewonnenen Eindrücke mit den historischen Wurzeln der europäischen Kultur verbinden.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch eines traditionellen Dorfes, wo die Schülerinnen und Schüler selbst traditionelles griechisches Brot nach einem lokalen Rezept zubereiteten und backten. Dabei lernten sie die Bedeutung einfacher, hochwertiger Zutaten in der mediterranen Ernährung kennen – ein Beispiel für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb Europas.

Ein gelungener Abschluss

Am Ende der Woche nahmen die Schülerinnen und Schüler viele neue Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause. Neben gestärkten Freundschaften und einem vertieften Verständnis für andere Kulturen wurde auch der europäische Gedanke konkret erfahrbar: Erasmus+ ermöglicht Begegnungen, baut Brücken zwischen Ländern und fördert ein gemeinsames Bewusstsein für Zusammenhalt, Vielfalt und Zusammenarbeit in Europa.

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