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Unsere Schulformen – alle staatlich anerkannt!

Die kleine Obermayr-Enzyklopädie

Rhythmisierung, Freiarbeit, Bilingualität, Parallelförderung: Das sind wichtige Stichworte, die sich durch alle Bildungsgänge der Europa-Schulen ziehen – auch und gerade auf dem Campus Erbenheim. Denn diese Grundsätze schaffen eine konstruktive Lern- und Arbeitsatmosphäre zwischen Schülern, Eltern und Lehrern.

Die bilinguale Realschule

Für viele Kinder ist die Realschule der ideale weitere Schritt in ihrem Bildungsgang. Denn hier werden gerade die Kinder, die sich etwas mehr Zeit in ihrer Lernbiographie nehmen möchten, anforderungsgerecht gefördert. Die Realschule gibt stets angemessene Zeit zum Üben, der Unterrichtstag ist nicht zu lang. So kann der Wissenserwerb stressfreier vonstatten gehen. Hinzu kommt: Die Realschule achtet in ihrem Unterricht sehr darauf, dass Kompetenzen mit einem erhöhten Maß an Anschaulichkeit erworben werden können. Die Inhalte sind aber im Übrigen mit denen eines Unterrichts im Gymnasium weitgehend deckungsgleich.

Manchmal meinen Eltern, Realschulen insgesamt würden nicht genügend auf eine weiterführende Schule vorbereiten. Doch das Gegenteil ist der Fall: Vor allem unsere bilinguale Realschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern allgemeine Bildung auf anspruchsvollem Niveau. Die Realschule sichert außerdem den Zugang zu theoretisch anspruchsvollen und abstrakten Denkweisen und Methoden. Ein Fortgang in die gymnasiale Oberstufe oder das berufliche Gymnasium ist bei entsprechenden Leistungen der Schüler ohne weiteres möglich.

Ein erhöhter Unterrichtsstunden-Umfang in der ersten Fremdsprache (Englisch) sowie das ganztägige Unterrichtsund Förderangebot schaffen ideale Voraussetzungen, um die uns anvertrauten jungen Menschen individuell und ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend zu fördern und für weiterführende Bildungsgänge zu qualifizieren. Die Realschule führt zum mittleren Abschluss und schließt mit einer landeseinheitlichen Prüfung ab.

Das bilinguale Gymnasium G9

Für viele Kinder die in der Grundschulzeit das Gymnasium besuchen, ist das G9-Gymnasium der ideale Bildungsgang. Die Hauptargumente sind:

  • eine bessere Vereinbarkeit von Schule und Freizeit,
  • mehr Zeit zum Lernen und
  • weniger Leistungsdruck.
  • Die Kinder werden anforderungsgerecht gefördert,
  • es besteht Zeit zum Üben und
  • der Unterrichtstag ist nicht zu lang.

Durch die ergänzende Einrichtung eines G9-Bildungsganges wird zudem den Schülerinnen und Schülern, die nicht über eine Gymnasialempfehlung der zuvor absolvierten Grundschule verfügen, die Aufnahme ins Gymnasium erleichtert. Die Eltern legen sich jedoch noch nicht wie bisher bereits in der Jahrsstufe 5 auf den Bildungsgang Realschule fest. Die Umstellung auf G9 und eine mögliche Querversetzungsentscheidung, die am Ende der Jahrgangsstufe 6 zu treffen ist, tragen zur Entspannung und Verbesserung der optimalen Schullaufbahnplanung bei. Die Aufnahme in das Gymnasium bilingual G9 setzt voraus:

  • ein Versetzungszeugnis der 4. Klasse
  • eine Empfehlung der Grundschule für den Besuch
  • eines Gymnasiums oder einer Realschule
  • ein persönliches Eignungsgespräch mit der Schulleitung
  • entsprechend gute allgemeine Schulleistungen zum erfolgreichen Besuch des bilingualen Unterricht.

Das bilinguale Gymnasium G8

Unser bilinguales Gymnasium auf dem Campus Erbenheim umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 9 (G8). Es arbeitet auf der Grundlage der Lehrpläne des Landes Hessen unter Berücksichtigung der Gestaltungsgrundsätze für bilinguale Gymnasien. Unsere Schule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern eine allgemeine Bildung und ermöglicht ihnen entsprechend ihren Leistungen und Neigungen eine Schwerpunktbildung, die sie befähigt, ihre Schullaufbahn in einem studienqualifizierenden Bildungsgang der Oberstufe (Sekundarstufe II) fortzusetzen, der zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) führt.

Im bilingualen Gymnasium wird Englisch als erste Fremdsprache verstärkt unterrichtet. Gegenüber regulären Schulen wird der englischsprachige Unterricht in den Klassen 5 und 6 um je eine Stunde erweitert. Durch die erweiterte Sprachkompetenz sind die Schülerinnen und Schüler in der Lage, ab Klasse 5 am englischsprachigen Sachfachunterricht teilzunehmen. Die weitere Sprachenfolge ist Französisch oder Spanisch (zweite Fremdsprache) ab Klasse 5 und Französisch oder Spanisch (dritte Fremdsprache) ab Klasse 8. Latein wird als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 angeboten.

Die Stundentafel des Gymnasiums umfasst neben dem Unterricht die fachgebundenen Freiarbeitsstunden, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Haus- bzw. Schulaufgaben unter Anleitung der Fachlehrkraft selbstständig erstellen. Die in den Stundenplan integrierten fachgebundenen Freiarbeitsphasen rhythmisieren den Tagesablauf. Ein gemeinsamer Mittagstisch um 12:00 Uhr sowie das wahlweise Freizeit- und Förderangebot ab 15:00 Uhr runden das leistungs- und neigungsorientierte Schulprogramm ab.

Unser bilinguales Europa-Gymnasium G8 bilingual +

Zum Schuljahr 2010/2011 wurde das bestehende bilinguale Gymnasium auf dem Campus Erbenheim um ein Gymnasium bilingual + – beginnend mit einer Klasse 5 – erweitert. Das Gymnasium bilingual + ermöglicht den Schülerinnen und Schülern neben der Vermittlung der allgemeinen Bildung eine Schwerpunktbildung im sprachlichen Bereich.

In der 5. Klasse findet nicht nur erweiterter Unterricht in Englisch statt, sondern auch Sachfächer werden bereits verstärkt in englischer Sprache unterrichtet. Der Anteil des Unterrichts in englischer Sprache beträgt ca. 30 %. Zur Förderung der allgemeinen Sprachkompetenz wählen die Schülerinnen und Schüler bereits in Klasse 5 als zweite Fremdsprache Spanisch oder Französisch. Kriterien für die Aufnahme in die 5. Klasse des Gymnasiums bilingual + sind:

  • der Besuch einer Grundschule mit stark erweiterten Englischsprachenanteil
  • Sprachkenntnisse in der englischen Sprache (Sprachniveau A2)
  • die Empfehlung der abgebenden Grundschule
  • ein persönliches Eignungsgespräch mit der Schulleitung
Das berufliche Gymnasium/Fachrichtung Wirtschaft

Der Besuch des beruflichen Gymnasiums/Fachrichtung Wirtschaft setzt ein Versetzungszeugnis in die Jahrgangsstufe 10 (Einführungsphase) eines Gymnasiums bzw. den qualifizierenden Realschulabschluss voraus. Es führt innerhalb von drei Jahren zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Die allgemeine Hochschulreife berechtigt zum Studium an allen Universitäten weltweit.

Das berufliche Gymnasium/Fachrichtung Wirtschaft verbindet allgemeine und studienqualifizierende Lerninhalte der Wirtschaftswissenschaften. Das berufliche Gymnasium vermittelt in der Fachrichtung Wirtschaft auch Teile einer Berufsausbildung.

Ein Ziel der Europa-Schule ist die Ausbildung mobilitätsbereiter und mehrsprachenfähiger junger Menschen.

Das Curriculum umfasst:

  • allgemeinbildende Lerninhalte,
  • eine ökonomische Grundbildung unter besonderer Berücksichtigung des europäischen Wirtschaftsraumes
  • und einen wahlweisen Schulaufenthalt im Ausland, bei dem die sprachlichen Kompetenzen sowie die Fähigkeiten und Fertigkeiten im fachrichtungsbezogenen Bereich (Wirtschaftslehre, Rechnungswesen) im Hinblick auf eine optimale Abiturvorbereitung gefördert werden.

Das Lernfeld Wirtschaft steht im Kontext zu anderen Unterrichtsfächern und wird fachübergreifend vermittelt. Die Schüler finden über die ökonomischen Zusammenhänge Zugang zu den naturwissenschaftlichen Fächern (Physik, Chemie, Biologie) und den Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch).

Eine moderne EDV-Ausbildung erleichtert die berufliche Orientierung und schafft die Grundlagen für das spätere Studium oder die Berufsausbildung. Die geisteswissenschaftliche Bildung wird über die Fächer Deutsch, Geschichte, Musik, Religion bzw. Ethik sowie über die Fremdsprachen vermittelt.

Gefördert wird die europäisierte Ausrichtung durch Schulaufenthalte und durch ergänzende Praktika, vorzugsweise in der Republik Irland, in Frankreich und Spanien. Durch die wechselnde Gestaltung des Unterrichts im Klassenverband und in Lerngruppen lernen die Schüler, eigenverantwortlich und selbstorganisiert zu arbeiten.

Dabei unterstützt sie unsere Intranet-Lernplattform www.conseles. com, die ihnen einen jederzeitigen Zugriff auf Kursthemen, Übungsfragen und Lösungshinweise gewährt Unser engagiertes Lehrerkollegium unterstützt den Lernprozess und geht auf die Schülerinnen und Schüler individuell ein.

Die gymnasiale Oberstufe

Der Besuch der gymnasialen Oberstufe setzt die Versetzung in die Jahrgangsstufe 10 (Einführungsphase) eines Gymnasiums bzw. den qualifizierenden Realschulabschluss voraus. Sie führt innerhalb von drei Jahren zur allgemeinen Hochschulreife, dem Abitur.

Die allgemeine Hochschulreife berechtigt zum Studium an allen Universitäten weltweit. Ziel der gymnasialen Oberstufe ist es, den Schülerinnen und Schülern den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife zu ermöglichen, sie aber auch in die Lage zu versetzen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unmittelbar in die berufliche Ausbildung und Tätigkeit einzubringen.

Für die Art und den Umfang des Kurs- und Fächerangebotes in der gymnasialen Oberstufe sind die personellen und sächlichen Möglichkeiten der Schule maßgeblich. Durch das bestehende berufliche Gymnasium kann die gymnasiale Oberstufe auf bestehende Fachschaften und Fachraumeinrichtungen zugreifen. Darüber hinaus wird das Fächer- bzw. Kursangebot im Bereich Sprachen und Naturwissenschaften erweitert.

Eine moderne EDV-Ausbildung sowie die berufliche Orientierung durch Praktika und Auslandsaufenthalte ergänzen diesen gymnasialen Bildungsgang.

Bildnachweis: Fotos: pressmaster/shutterstock und contrastwerkstatt/fotolia (bei bilinguales Europa-Gymnasium G8 bilingual +)