Charity-Lauf der Charity-AG
Am Mittwoch, 22. April, setzt sich etwas in Bewegung. Nicht leise, nicht zögerlich – sondern Schritt für Schritt, Runde für Runde. Rund 600 Kinder schnüren die Schuhe, laufen los, zählen im Helmut-Schön-Sportpark (Helmut-Schön-Sportpark, Berliner Str. 11, 65189 Wiesbaden) ihre Runden um zu helfen.
Eine Runde, die wirkt
Es beginnt um zehn Uhr. Der Startschuss fällt, doch niemand rennt einfach nur los. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 von der Obermayr Europa-Schule Campus Stauferland und Campus Erbenheim laufen bewusst. Sie drehen ihre Runden im Helmut-Schön-Sportpark – und mit jeder wächst die Unterstützung für andere Kinder.
Die Schülerinnen und Schüler laufen dabei nicht gegeneinander, sie laufen füreinander. Das merkt man schnell: Hier zählt nicht die Bestzeit, sondern die nächste Runde. Und noch eine. Und noch eine.
Kinder organisieren, Kinder helfen
Die Idee kommt nicht von oben. Sie wächst aus der Mitte der Schule. Die Charity-AG plant, spricht sich ab, organisiert – und bringt das Event ins Rollen. Die jungen Engagierten zeigen, dass Einsatz keine Altersgrenze kennt. Ihr Motto klingt schlicht, wirkt aber stark: „Kinder helfen Kindern“. Und genau das passiert hier. Die Kinder wählen selbst, wen sie unterstützen. Sie entscheiden, wo Hilfe ankommt. Sie übernehmen Verantwortung – und das sichtbar.
Hilfe, die ankommt
Während die Füße die Laufbahn berühren, fließen Spenden. Organisationen profitieren, die sich um kranke, benachteiligte oder belastete Kinder kümmern. Assistenzhunde begleiten. Klinikteams versorgen. Berater hören zu. Clowns bringen Menschen zum Lachen, wenn ihnen nicht danach ist. Damit verwandelt der Lauf Bewegung in Unterstützung. Direkt, konkret, wirksam.
Ein Tag, der mehr kann als Sport
Der Lauf ist am Mittwoch aber nicht ales. Rund um die Strecke entsteht ein kleines Fest. Das Taunus Wunderland bringt Spiel und Bewegung ins Programm. Kinder probieren aus, lachen, springen, entdecken. Gleichzeitig öffnen sich Gespräche. Schüler berichten, warum sie mitmachen. Organisatoren erklären, wie alles entstand. Helfer erzählen, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Der Tag verbindet – über den Sport hinaus.
Engagement, das ansteckt
Wer zuschaut, bleibt selten unberührt. Die Energie springt über. Eltern feuern an. Lehrkräfte begleiten. Besucher bleiben stehen. Und irgendwann wird klar: Hier wächst etwas. Nicht nur Ausdauer, sondern Haltung.
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