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Markus Degen und Henry Krämer

Schüler der Obermayr Europa-Schule wollen ins Jugendparlament

Zwei Schüler der Obermayr Europa-Schule kämpfen erstmals um einen Sitz im Jugendparlament. Sie touren durch Wiesbaden, diskutieren WLAN, ÖPNV und Kulturangebote und zeigen, wie junge Stimmen Stadtleben wirklich verändern wollen.

Volker Watschounek 4 Tagen vor 0 7

Jugendparlamentswahl bis 16. Februar

Zwei Schüler der Obermayr Europa-Schule wagen den Sprung ins Schülerparlament – und das zum ersten Mal. Sie stoßen Türen auf, recherchieren, besuchen seit Wochen Jugendkonferenzen und haben sich auf die Wahlliste gesetzt. Für manche mag es überraschend klingen, dass gerade jetzt ihr Interesse erwacht ist, doch „Engagement kennt kein Alter“, sagen Markus Degen und Henry Krämer, Schüler der Obermayr Europa-Schule Campus Erbenheim.

Kandidaten auf Tour

Im Gespräch betonten die Schüler, dass sie nicht nur für sich selbst kandidieren, sondern vor allem für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie touren durch die Stadt, stellen sich an verschiedenen Standorten der Obermayr Europa-Schule vor. Markus und Henry erklären, warum es wichtig ist, gehört zu werden. „Wir zeigen, dass kleine Schulen trotzdem laut sein können“, sagt Henry.

Themen, die bewegen

Ihre Ideen sind nicht neu, vielmehr Dauerthemen. Sie drehen sich um WLAN-Zugang in der Stadt, den Ausbau des ÖPNV und mehr Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Abends die Innenstadt füllen, Treffpunkte beleben, Clubs und Läden zugänglich machen – sind für sie keine leeren Versprechen, sondern konkrete Pläne. Sicherheit spielt ebenfalls eine Rolle: Beleuchtung, städtische Aufwertung und ein Kulturpass sollen junge Menschen motivieren, draußen zu sein und aktiv mitzuwirken.

Wiesbaden im Blick

Markus und Henry über aber auch offen Kritik. Sie beklagen den offensichtlichen Leerstand in der Innnenstadt, vermissen Angebote für Jugendliche, und finden kaum Treffpunkte. „Wenn es hier nichts gibt, fahren wir nach Frankfurt“, sagt einer lachend. Doch genau das wollen sie nicht – und möchten es ändern – kleine Schritte, große Wirkung: Mehr soziale Kontakte, mehr Leben, mehr Chancen für Jugendliche.

Optimismus statt Abschreckung

Trotz der Größe ihrer Schule treten sie von Anfang an selbstbewusst an. Sie wissen, dass sie gegen große Gymnasien antreten, und wenn sie möglichst viele Schüle mobilisieren … Markus Degen und Henry Krämer nutzen wirklich jede Gelegenheit, sich zu präsentieren. Ihre Botschaft ist klar: Engagement lohnt sich, politische Mitwirkung kann Spaß machen – und die Stadt kann wieder jung werden. Und so fehlt nur noch Deine Stimme: Bis zum 16. Februar kann jeder seine Stimme online abgeben und so aktiv die lokale Politik mitgestalten.

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