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Rocco, Emily, Jorin und Benedikt präsentieren das Sieger-Logo.

Von der Skizze zum Symbol: Walli e. V. bekommt Gesicht

Schülerinnen und Schüler der Obermayr Business School kreierten für Walli e. V. ein Logo. Aus sieben Entwürfen hat sie das Baum-Logo gewählt, ein bunter Baum, offene Formen, klare Symbolik. Die Schüler verbanden darin Natur, Gemeinschaft und Stadtgeschichte zu einem Design, das sofort ins Auge fällt.

Volker Watschounek 6 Tagen vor 0 70

Gestaltungs- und Medientechnikklasse

Die Gestaltungs- und Medientechnikklasse von Rosemarie Rau ließ Ideen sprießen: Wochenlang zeichneten, kolorierten und diskutierten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen Logos für Walli e. V. Sie probierten Formen, Farben und Typografie, testeten Symmetrie und Freiheit, bis jede Linie saß.

Drei Wochen nach der Präsentation der sieben Entwürfe verkündete Johannes Jäger am vergangenen Freitag (06.03.), Vorstandsmitglied von Walli e. V., den Gewinner: das Baum-Logo, das sofort ins Auge springt. Es verbindet die Silhouette des Wallufer Platzes mit organischen Formen, geschwungenen Linien und leuchtender Farbpalette – eine Reminiszenz an Hundertwassers Philosophie, wie Rosemarie Rau findet: „Natur ist rund, unperfekt, lebendig“.

Symbolik, die erzählt

Das Siegerlogo erzählt Geschichten. Der Baum steht für Wachstum, Zusammenhalt und Natur – die zentralen Elemente des Vereins. Die offene Form symbolisiert Partizipation: Mitglieder, Nachbarn und Besucher können sich gleich damit identifizieren. Die Farben stehen für Vielfalt und Begegnung. Selbst kleine Lücken im Design sind bewusst gesetzt – sie schaffen Interpretationsspielraum und Diskussionspunkte.

„Wir wollten nicht nur etwas Schönes entwerfen, sondern etwas, das die Menschen einlädt, sich zu begegnen und mitzumachen“, erklärte Rocco, einer von Vieren, die das Gewinner-Logo entwickelt haben. Das Vorstandsmitglied von Walli e. V. nahm den Faden auf und ergänzte: „Das Logo wird auf Flyern, T-Shirts, Hoodies und Aufklebern erscheinen.” Es begleitet Veranstaltungen, signalisiert Sichtbarkeit und Verbundenheit.

Wiesbaden im Logo

Das Besondere an dem Baum-Logo: Rocco, Emily, Jorin und Benedikt orientierten sich bei ihrem Entwurf am Wallufer Platz. Sie setzten sich intensiv mit dem Platz als solchem auseinander und machten Grundriss und Charaktereigenschaften zum Teil des Designs. Wer Baum und Platz kennt, erkennt ihn wieder. Wer das Logo sieht, spürt sofort die Verbindung zwischen Natur, Spielraum und Stadtleben. So wurde aus einem grafischen Zeichen ein Stück lokale Identität geschaffen.

Johannes Jäger lobte die Professionalität: konzentrierte Präsentation, überzeugende Argumentation und die Liebe zum Detail. „Es ist mehr als ein Logo – es ist eine Geschichte, ein Statement und ein Symbol für Gemeinschaft“, sagte er.

Vom Design zur Praxis

Jetzt wird das Logo Teil der Vereinsidentität: auf Öffentlichkeitsmaterialien, Visitenkarten und Event-Shirts. Es zeigt, dass junge Kreative nicht nur gestalten, sondern auch Geschichten erzählen, Räume verbinden und die Stadt mitprägen können. Ein Baum, viele Farben, viel Symbolik – ein Logo, das lebt.

Zusätzlich wird das Icon einer weiteren Gruppe, ein Marienkäfer mit vielen bunten Punkten, für alle Angebote für Kinder auf dem Platz genutzt sowie ein weiteres Icon, das einen Standort symbolisiert, um die verschiedenen Treffpunkte auf dem Wallufer Platz zu kennzeichnen. 

Gestaltungs- & Medientechnikklasse der Obermayr Business School, Frankfurter Straße. ©2026 Volker Watschounek

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