Frankreich, wir kommen!
Vom 20. bis 26. April 2026 erlebten elf Schüler/Innen aus Schwalbach am Taunus zusammen mit unserer engagierten Französischlehrerin Frau Maryna Bidenko ein unvergessliches Abenteuer: eine Woche voller Begegnungen, Entdeckungen und europäischer Vielfalt: Alles im Rahmen des Erasmus+-Programms! Unser Ziel? Collège Emmanuel D’Alzon in Saint-Médard-en-Jalles bei Bordeaux, wo uns eine spannende, lehrreiche und
vor allem prägende Zeit erwartete. Das Erasmus+-Programm der Europäischen Union macht solche
grenzüberschreitenden Lernerfahrungen erst möglich und wir haben jede Sekunde genutzt, um neue Perspektiven zu gewinnen, Freundschaften zu schließen und Europa nicht nur im Klassenzimmer, sondern hautnah zu erleben.
Montag, 20. April 2026: Willkommen in Bordeaux!
Unsere Reise begann mit einem aufregenden Start: Nach der Abreise von Frankfurt am Main landeten wir in Bordeaux – und wurden von unseren Gastfamilien mit offenen Armen empfangen. Der erste Abend war geprägt von Neugier, Vorfreude und den ersten Eindrücken einer Stadt, die uns in den nächsten Tagen noch viele Überraschungen bereithalten sollte.
Dienstag & Mittwoch, 21.-22. April: Teambuilding & Schulalltag
Wenn aus Fremden Freunde werden: Die ersten beiden Tage standen ganz im Zeichen des Zusammenwachsens. Durch spannende Teambuilding-Aktivitäten brachen wir das Eis, lernten uns besser kennen und entdeckten, wie bereichernd es ist, in einem internationalen Umfeld zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Doch das absolute Highlight? Der Besuch der französischen Schule! Wir durften am regulären Unterricht teilnehmen – eine einzigartige Chance, den französischen Schulalltag hautnah mitzuerleben. Plötzlich waren wir nicht mehr nur Besucher, sondern Teil des Geschehens: Wir tauchten ein in den französischen Unterricht und testeten unsere Sprachkenntnisse in echten Gesprächen.
Donnerstag, 23. April 2026: Ein Tag, der unter die Haut geht – Die historische U-Boot-Basis
Am Donnerstag erwartete uns ein besonderer Ort mit bewegender Geschichte: eine U-Boot-Basis aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier wurde Geschichte greifbar. Wir spürten die Atmosphäre vergangener Zeiten, diskutierten über die Schrecken des Krieges und verstanden noch besser, warum Frieden und Zusammenarbeit in Europa so unendlich wichtig sind. Ein Gänsehautmoment, das uns zeigte, wie zerbrechlich – und wie kostbar – unser heutiges Europa ist.
Workshop im Grand Parc: EU-Werte spielerisch entdecken
Am Nachmittag ging es interaktiv weiter: In einem kreativen Workshop beschäftigten wir uns mit den Grundwerten der EU – Demokratie, Solidarität, Menschenrechte. Doch statt trockener Theorie erwarteten uns Herausforderungen, Rätsel und Teamarbeit unter Zeitdruck! Wir lernten: Wie wir gemeinsam Lösungen finden – auch wenn die Zeit knapp ist. Warum europäische Werte uns verbinden – und was sie im Alltag bedeuten.
Freitag, 24. April 2026: Bordeaux erobern – von der Stadtrallye bis zur Bootsfahrt
Freitag war Entdeckertag! Bei einer spannenden Stadtrallye erkundeten wir die historischen und kulturellen Schätze von Bordeaux. Jede Gruppe hatte eine Mission – und am Ende kannten wir die Stadt wie unsere Westentasche! Und dann: Die Bootsfahrt auf der Garonne! Bordeaux von der Wasserseite aus zu sehen, war ein unvergessliches Erlebnis – und eine willkommene Abkühlung nach einem actionreichen Tag.
Samstag, 25. April 2026: Familienleben in Frankreich – mehr als nur Baguette und Käse
Am vorletzten Tag unserer Reise stand ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Programm: Interviews mit unseren Gastfamilien. Wir hatten Fragen vorbereitet – und wurden mit offenen, herzlichen Antworten belohnt. Diese Gespräche waren mehr als nur ein Austausch von Informationen – sie waren Begegnungen von Mensch zu Mensch, die uns interkulturelle Sensibilität und neue Sprachkenntnisse schenkten.
Sonntag, 26. April 2026: Abschied von Bordeaux – mit einem Koffer voller Erinnerungen
Mit neuen Freundschaften, unvergesslichen Momenten und einem tiefen Verständnis für Europa trat unsere Gruppe die Rückreise an. Diese Woche hat uns verändert: Wir haben Europa nicht nur gelernt, sondern gelebt. Wir haben Vorurteile hinterfragt und Horizonte erweitert. Wir haben gelernt, dass Vielfalt eine Stärke ist – und dass wir alle Teil eines größeren Ganzen sind.
Fazit: Warum Erasmus+ einfach unschlagbar ist
Diese Reise war kein gewöhnlicher Schulausflug – sie war eine Lebenserfahrung. Dank Erasmus+ hatten wir die Chance, Grenzen zu überwinden – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Wir bedanken uns bei Frau Nicole Zieger, Deutschlehrerin am Collège Emmanuel D’Alzon in Saint-Médard-en-Jalles für eine großartige Organisation unseres Projekts in Frankreich.


Schülerinnen und Schüler der Obermayr International School nehmen am französischen Unterricht teil.

Mehr über die Obermayr International School Schwalbach.
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