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Podiumsdiskussion

Schüler nehmen Politikerinnen und Politiker ins Kreuzverhör!

Europawahl hautnah: Schülerinnen udn Schüler der Obermayr Europa-Schule in Wiesbaden hatten politische Vertreter zu einer spannenden Podiumsdiskussion eingeladen! Lesen Sie, wer bei den Jugendlichen am besten abgeschnitten hat! Eine Debatte voller Überraschungen und frischer Perspektiven.

Volker Watschounek 2 Wochen vor 0 337

Europawahl im Fokus

Am 9. Juni ist es soweit: Mehr als 30 Parteien buhlen um die Gunst der Wählerinnen und Wähler bei der Europawahl. Doch bevor es soweit ist, traten politische Vertreter vor einer für sie ungewöhnlichen Kulisse an: in der Sporthalle der Obermayr Europa-Schule in Wiesbaden am Campus Erbenheim. In einer Podiumsdiskussion, organisiert von den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen elf und zwölf, wurden einzelne Kandidaten und ihre Parteiprogramme auf den Prüfstand gestellt.

Schülerinnen und Schüler als Gastgeber

Die Schüler luden Vertreter von sieben Parteien ein. Mit Erfolg! Vertreter von sieben Parteien traten in der Turnhalle der Obermayr Europa-Schule Campus Erbenheim vor die versammelte Schülerschaft. Mit dabei waren der Fraktionsvorsitzende der Linken in Wiesbaden Ingo von Seemen, Anna Kristina Schönbach vom Landesverband Hessen der SPD, Isabel Schnitzler Martínez Europabeauftragte von der FDP-Frankfurt, Markus Hutter von ÖPD Hessen, Jutta Paulus, Die Grünen, der Europaabgeordneter Michael Gahler, CDU und Erich Heidkamp von der AFD. Die Schüler waren gut vorbereitet und die Sporthalle mit gut 200 Schülerinnen und Schülern gut gefüllt. Auch aus der Obermayr Business School und den Obermayr-Standorten Rüsselsheim und Schwalbach waren Schüler der Oberstufen vertreten.

Winds of Change

Die Diskussion straff organisiert, die Fragen waren konkret. Die Politikerinnen und Politiker mussten zu aktuellen Themen aus ihren Programmen Stellung nehmen. Ob Wehrpflicht, Migration oder Klimapolitik – kein Thema blieb unberührt. Die Schüler zeigten sich als anspruchsvolle Gesprächspartner, die genau wissen, was sie von ihren zukünftigen politischen Vertretern erwarten.

Moderiert wurde das Podium von Constantin Kehrl. Unterstützt wurde er dabei von den Mitschülern Florian Rosenberger und Chloé Gottlieb. Nach den Fragerunden erhielt jeder Politiker noch einmal zwei Minuten Redezeit, für sein persönliches Statement. Wofür er steht, und warum die Schülerinnen und Schüler ausgerechnet ihm ihre Stimmen geben sollten.

Eine zu Beginn der Europawoche durchgeführte Juniorwahl am Campus Erbenheim diente als Vergleich – als Stimmungsbarometer. Sie zeigte ein interessantes Bild: Hier lag die CDU vorne, gefolgt von der AfD und der FDP. Doch nach der Podiumsdiskussion änderte sich das Bild: Unter den Schülern gewann die FDP deutlich an Zustimmung. Auch die AFD konnte nach der Podiumsdiskussion zulegen.

Jugendliche als politische Akteure

Die Schülerinnen und Schüler haben bewiesen, dass sie sich aktiv für Politik interessieren und ihre Stimme gehört haben wollen. Ihre Fragen und Ansichten sind ein wichtiger Bestandteil des demokratischen Prozesses. Die Podiumsdiskussion hat nicht nur den politischen Horizont der Schüler erweitert, sondern auch gezeigt, dass die Jugendlichen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitzuwirken.

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